Von Anfang an richtig

Auf Anhieb richtig

Fehler sind teuer, und Präzision an der Quelle zahlt sich um ein Vielfaches aus. Der günstigste Fehler ist jener, der gar nie in die Bücher gelangt.

Wir investieren aus einem einzigen Grund in Ausbildung und in unsere eigene Software: um Abschlüsse zu liefern, hinter denen wir stehen können. Bevor etwas das Haus verlässt, müssen die Zahlen übereinstimmen. Wir gleichen die Mehrwertsteuerabrechnungen, die Lohnausweise, die Sozialversicherungsdeklarationen und die Jahresrechnung miteinander ab – jede Zahl muss dieselbe Geschichte erzählen.

Stimmt etwas nicht überein, beginnt die Suche. Einen einzigen verirrten Franken durch die Bücher zurückzuverfolgen, kann Stunden dauern, manchmal Tage. Das ist mühsam und teuer – und es ist Zeit, die wir lieber mit unseren Kundinnen und Kunden verbringen: für Steueroptimierung, Liquidität und die Finanzstrategie, die ein Unternehmen voranbringt.

In der Datenqualität gibt es eine bekannte Regel, die 1-10-100-Regel: Es kostet rund eine Einheit, einen Fehler an der Quelle zu vermeiden, zehn, ihn nach dem Durchrutschen zu korrigieren, und hundert, mit den Folgen zu leben, wenn er eine Steuerbehörde oder einen geprüften Abschluss erreicht. Die Buchhaltung folgt derselben Rechnung. Ein falscher Eintrag bleibt selten an Ort und Stelle – er wirkt fort in die Mehrwertsteuerabrechnung, den Lohn und den Jahresabschluss. Ihn beim Beleg abzufangen, ist hundert spätere Korrekturen wert.

Darum behandeln wir Präzision an der Quelle als eigenständige Fähigkeit. Unsere Software automatisiert bereits einen grossen Teil der Datenverarbeitung: Bankbewegungen treffen von selbst ein, Belege werden gelesen und vorsortiert, die offensichtlichen Zuordnungen erfolgen automatisch. Doch Automatisierung ist die Muskelkraft, nicht das Urteilsvermögen. Es braucht nach wie vor eine erfahrene Fachperson, um die Einträge dort zu prüfen und zu korrigieren, wo sie entstehen – die Maschine zeigt auf, was falsch aussieht, und der Mensch entscheidet, was richtig ist.